Späherpunkt 6: Säugetiere im Wald


Benenne 10 Säugetiere und beschreibe die
typischen Merkmale                                    zurück 

 

Säugetiere sind warmblütige, lebend gebärende Wirbeltiere, die ihre Jungen mit einem Sekret von Milchdrüsen säugen. Ihre Körperoberfläche ist mit Haaren beckt

Das Dammwild

Das Dammwild (Dama Dama L.) gehört zur Ordnung der Huftiere. Es bevorzugt eine parkähnliche Kulturlandschaft mit gleichen Anteilen von Wald, Feld und Wiese, wobei der Waldbestand aus Lichthölzern (Lärche, Kiefer, Weiden, Birken etc.), Mischholz und Strauchflora besteht. Zweimal im Jahr wechselt das Damwild die Fellfärbung. Im Juni, bei der Sommerfärbung, ist die Oberseite hell-rötlichbraun mit weißen Flecken, die Unterseite weißlich; bei der Winterfärbung ist die Oberseite dunkelbraun. Das Damwild ist gesellig und lebt gern in Rudeln. (Abb.: weibl. Dammwild)

Der Rotfuchs

Der Rotfuchs (Vulpes) ist in ganz Europa und Asien flächendeckend vertreten. Er hat ähnliche Verhaltensweisen wie ein Hund und zeigt mit seinem langsamen Anschleichen, insbesondere auch beim Mäusesprung, ein vergleichbares Jagdverhalten wie eine Katze. Seine Pupillenschlitze sind senkrecht, die Krallen teilweise einziehbar. Die Behausung eines Rotfuches ist der bekannte Fuchsbau, ein Erdloch mit einem Durchmesser von 25-30 cm mit einem meist nach Süden geneigten Abhang. Vor dem Fuchsbau hinterlässt der Fuchs einen fächerförmigen, stark riechenden Haufen.

  Der Hase                             

Die Hasen (Leporidae) gehören zur Familie der Säugetiere und zählen über 50 verschiedene Arten, vom gewöhnlichen Feldhasen über das Wildkaninchen bis zum Hauskaninchen. Hasen erreichen eine Länge von 25 cm bis 70 cm und werden bis zu 7 kg schwer. Das Fell ist grau bis bräunlich und die Ohren sind auffallend lang. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine, was die enorme Sprungkraft der Hasen erklärt. 

 

 Das Eichhörnchen

Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), regional auch Eichkätzchen genannt, ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen. An seinem Körperbau erkennt man, das das Eichhörnchen in Bäumen wohnt und ein wahrer Kletterkünstler ist. Es hat ein Gewicht von etwa 200 bis 400 Gramm und ist wieselflink. Der buschige Schwanz ist 15 bis 20 cm lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Lieblingsspeise: Nüsse aller Art

 

 Der Hirsch

Die Hirsche (Cervidae) sind Säugetiere und gehören zur Familie der Paarhufer. Die Familie umfasst rund 45 Arten, zum Beipspiel Rothirsch, Damhirsch, das Reh, das Rentier und der Elch - alles Arten, die auch in Europa verbreitet sind. Markantestes Kennzeichen der Hirsche sind die Geweihe, die jährlich abgeworfen und neu gebildet werden.

  

 

 

Der Igel

Der Igel ist ein Einzelgänger mit vielen Stacheln, wobei jeder Stachel mit einem Aufrichtemuskel verbunden ist. So bildet der Igel, wenn er sich bedroht fühlt, eine Kugel aus lauter Stacheln. Der Igel führt außerhalb der Paarungszeit ein typisches Einzelgängerleben. Er ist vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv, lediglich von einigen Arten ist bekannt, dass sie sich auch tagsüber auf Nahrungssuche begeben.

 

 

Der Marder
Die Marder (Martes) sind eine Raubtiergattung, die in Eurpa, Asien und Amerika beheimatet ist. Marder erreichen eine Länge von bis zu 40 cm und ein Gewicht von über 6 Kilogramm. Das Fell ist meist bräunlich, also eine ideale Tarnfarbe im Wald. Marder sind ausgesprochene Waldbewohner. Ihre Nahrung besteht aus kleinen Säugetieren, Vögeln und deren Eier. Aber auch Waldbeeren und bestimmte Pflanzen zählen zu ihrer bevorzugten Nahrung.

 

Die Maus

Die Feldmaus (Microtus arvalis) ist ein Säugetier aus der Gruppe der Wühlmäuse . Sie ist eines der häufigsten Säugetiere Mitteleuropas und ist gekennzeichnet durch Massenvermehrungen. Die Feldmaus bewohnt vor allem die offene, landwirtschaftlich genutzte Landschaft wie Äcker, Wiesen und Weiden, aber auch Kiefernwälder und Mischwälder. Die Feldmaus frisst Gras, Kräuter, Sämereien und Getreide. Die Baue sind über ein verzweigtes System viele Meter langer Laufgänge miteinander verbunden.

 

Das Wildschwein
Das Wildschwein (Sus scrofa) gehört zur Familie der Schweine aus der Gruppe der Paarhufer. Sie sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig. In Mitteleuropa nehmen sie vor allem durch den verstärkten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandern verstärkt in besiedelte Bereiche ein. In Deutschland sind unter dem Oberbegriff Schwarzwild die jagdlichen Bezeichnungen Keiler für ein männliches und Bache für ein weibliches Wildschwein sowie Frischling für ein Jungtier von bis zu einem Jahr üblich.