Späherprobe 10: Reptilien

Lerne Reptilien umd Amphibien kennen:
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 1. Gruppe "Reptilien"

Reptilien erkennt man an der Hornschuppenhaut, am Schwanz und an den vier Beinen (Schlangen haben natürlich keine Beine)). Reptilien atmen mit der Lunge, legen Eier und gebären lebende Junge. Im Gegensatz zu den Amphibien legen sie keine Larven. Reptilien sind wechselwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur so weit wie möglich durch Ihr Verhalten in der Wüste, in der Sonne oder im im kalten Wasser regulieren.

Schildkröte. Die Schildkröte zählt zu den Reptilien. Mit Ausnahme der Polargebiete gibt es sie auf allen Erdteilen. Sie leben in tropischen Wäldern und Sümpfen, in Wüsten, an Seen, Tümpeln oder Flüssen. Schildkröten sind eierlegende Kriechtiere und wechselwarm. Forscher sagen das Schildkröten noch vor den ausgestorbenen Dinosauriern die Erde bevölkert haben. Schildkröten können gut sehen, sogar besser als der Mensch, auch Unterwasser. Der Panzer besteht aus Knochen und stellt einen großen Schutzschild für die Schildkröte dar. 

Ringelnatter.  Die Ringelnatter (Natrix natrix) ist eine für Menschen absolut ungefährliche Schlangenart. Sie ist ist hauptsäch lich in Europa und Asien vertreten - meistens in der Nähe von Gewässern . Das ist auch der Grund warum sich die Ringelnatter gerne von Ampphibien ernährt wie z.B. Frösche, Molche und Salamander.  

 

 

Eidechse. Die Eidechsen (Lacertidae) zählen zu den Reptilien. Sie kommen in Europa, Afrika und in Asien vor . Eidechsen haben vier Beine und bevorzugen sonnenwarme, trockene Lebensräume. Sie ernähren sich in der Regel von kleinen Tieren wie Käfer, Würmer und Insekten aber auch von Samen und Früchten. Eidechsen haben 5 Zehen an den Füßen, können ihre Augenlider bewegen und haben scharfe Zähne. Sie werden in etwa 15 cm bis 90 cm lang. Eidechsen sind nicht giftig.

 

Blindschleiche. Die Blindschleiche (Anguis fragilis) ist eine Echsenart. Sie ist nicht blind, aber farbenblind und kann schlecht sehen.Viele verwechseln sie wegen ihres Aussehens und ihrer Fortbewegung mit einer Schlange, sie ist aber absolut ungefährlich. Sie lebt in Laubwäldern, an Hecken, in Mooren, in der Heide, in Wiesen, in Parks und Nadelwäldern. Sie ist aktiv von etwa 4 bis 10 Uhr und abends zwischen 18 und 21 Uhr.  Sie wird in etwa 1/2 Meter lang und orientiert sich allein mit ihrem Tast- und Geruchssinn.  Sie frisst gerne Nacktschnecken, Regenwürmer, Spinnen, Ameisen, Heuschrecken und Käfer. 

2. Gruppe: Amphibien. Amphibien leben sowohl im Wasser als auch an Land. Sie tragen im Gegensatz zu den Reptilien keine Schuppen. Ihre Hände besitzen nur vier Finger. Es sind wechsel-warme Tiere, die ihre Körpertemperatur der jeweiligen Umgebungstemperatur anpassen. Kälte und knappe Nahrung zwingen die Lurche dazu im Winter in Verstecken wie im Wurzelbereich von Bäumen, Erdlöchern, Felsspalten, Hohlräume unter Steinplatten, zu überwintern. Amphibien ernähren sich hauptsächlich von Würmern, Schnecken, Insekten und anderen Gliedertieren.

Salamander. Der Salamander gehört zur Gruppe der Schwanzlurche. Sie sind bemerkenswerte Lebewesen, sind sie doch in der Lage verlorene Körperteile in mehr oder minder kurzer Zeit zu ersetzen. Diese Regenerationsfähigkeit macht sie zu einzigartigen Kreaturen. Salamander treffen sich oft in größerer Zahl in Felshöhlen. 

 

 

 

Frosch. Die Froschlurche gehören zur Gruppe der Amphibien . Zu den Froschlurchen zählen unter anderem Kröten und Unken  die aber allgemein ebenfalls als Frösche bezichnet werden. Während der Larvenphase haben die Frösche, die im Wasser leben einen Schwanz. Mit der Wandlung zum Landtier wird dieser Schwanz allerdings zurückgebildet. Der Frosch hat vier Beine wobei die Hinterbeine deutlich länger sind als die Vorderbeine. Froschlurche bewegen sich schwimmend, laufend, hüpfend oder weit springend vorwärts. Einige können sogar gut klettern, während  andere sich im Boden eingraben. Die Frosch-Männchen verfügen oft über eine sogenannte Schallblase mit der Sie Paarungsrufe austossen.