Späherpunkt 5: Pilzkunde

 

Benenne fünf essbare und fünf giftige Pilze               zurück 

1. Essbare Pilze

Pfifferlinge
Die Pfifferlinge (Cantharellus) gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Pilzarten.  Es handelt es sich im Allgemeinen um mittelgroße Pilze, deren Fruchtkörper mehr oder weniger deutlich in Hut und Stiel gegliedert sind. Der Hut ist meist etwas trichterförmig, der Hutrand ist sehr lange eingerollt. Der Stiel ist bei den meisten Arten vollfleischig und steht zentral. Mikroskopische Kennzeichen sind die keuligen und meist viersporigen dünnwandigen, glatten Sporen.

 
 

 Steinpilze

Die Steinpilze gehören zur Gattung der Rörlinge. Die Bezeichnung Steinpilz rührt daher, dass das Fleisch härter ist als das der meisten anderen Pilze. Aufgrund der schwierigen Unterscheidbarkeit werden Steinpilze von Laien häufig verwechselt.  Von anderen Gattungsvertretern heben sie sich durch jung weiße Poren ab und bei Bruch oder Anschnitt verfärbt sich das Fleisch nicht. Steinpilze sind beliebte Speisefische, aufgrund ihres aromatischen Geschmacks und ihrer Fleischfülle

 
   Champignons
Der Champignon ist der Pilz mit dem weißen Hut, der euch am ehesten bekannt sein wird. Der Grund: Champignons gehören fast zum täglichen Speizetteln und hat einen festen Platz in der Obst- und Gemüseabteilung, denn Champignons lassen sich auch    künstlich züchten und sind deshalb ganzjährig verfügbar. In der freien Natur findet man die Champignons häufig auf Wiesen in den Herbstmonaten.

 
 

  Maronen

Die Maronen (Xerocomus badius) erkennt man an der schokoladenbraunen Farbe des halkugeligen Hut auf einem etwa 10 cm langen Stil. Das Fleisch ist weiß und fest im Anschnitt. Der Geruch  ist angenehm pilzig und der Geschmack nussartig. Vorkommen: Maronen wachsen vom Juni bis November in Nadelwäldern, selten in Laubwäldern.

 

 

 

  Birkenpiltz

Die Birkenpiltze (Leccium scabrum) wachsen unter Birken und selten unter Buchen. Der Hut ist ca. 6 - 15 cm breit, graubraun und klebrig. Der Stil ist etwa 10 - 15 cm lang, dünn mit dunklen Faserschuppen. Der Geschmack ist mild und schwammig und ein guter Speisepiltz. Achtung: er ist nur jung verwertbar.

 

 

 

Gruppe 2: Giftige Pilze (ohne Abb.)

Giftige Piltze sind: Stinkmorchel, Fliegenpilze, Schierlinge etc.

Wichtiger Tipp:

Sammle Pilze nur mit einem ausgewiesen Pilzkenner. Alle Pilze, ob giftig oder nicht, dienen dem ökologischen Gleichgewicht. Werden die Pilze gefunden, dürfen diese nicht einfach aus dem Boden gerissen werden. Pilze werden immer mit Knolle aus dem Boden geschnitten. Es dient zum einen der Sicherheit bei der Pilzbestimmung und zum anderen einem nachhaltigen Pilzwachstum. Denn werden die Geflechte des Pilzes unter der Erde beschädigt, können sich keine neuen Pilze bilden.Schon beim geringsten Zweifel bei Übelkeit den Notarzt aufsuchen!