• Sommerlager 2012

Unser Sommerlager 2012 auf dem Bargkamp

Ein Bericht mit Fotos von Jannik Beyerstedt

Diesen Sommer haben wir unser Sommelager direkt an der Seeve, einem kleinen Flüßchen im Süden von Hamburg, auf dem Pfadfinderzeltplatz "Bargkamp" verbracht. Dieser liegt in Helmstorf, einem idyllischen Dorf im Seevetal direkt in einem Wald, an einer großen Wiese und der Seeve dahinter. Wir waren 6 Tage dort, Anreise am Samstag (22.7.), Abreise am Freitag(27.7.), beides mit dem Fahrrad.

Sonntag - Anreise:

Wir haben uns am Alten Elbtunnel getroffen um von dort aus nach Maschen/ Horst zu radeln. Die Route verlief dabei durch den Hafen, über die Elbbrücken, weiter an der Elbe flussaufwärts bis zur Mündung der Seeve. Von dort aus mussten wir erst einmal nur der Seeve folgen um zum Rangierbahnhof Maschen zu gelangen. Dieser war sehr eindrucksvoll, da er ein sehr großes Gebiet einnimmt. Wir wollten jedoch weiter in Richtung Horster Mühle um von dort aus weiter die Seeve flussaufwärts über Wiesen zu unserem Zeltplatz zu gelangen.

Den restlichen Tag haben wir dann zum Aufbauen der Kohten und zum Erkunden des Geländes genutzt. Anschließend haben wir  Holz für die Lagerfeuer gehackt. Das gemeinsame Abendessen - Pizza und Tee - schmeckte an einem doch recht anstrengenden Tag natürlich doppelt gut.

Dienstag - Jakobskreuzkraut:

Unser 1. Forsteinsatz: Wir haben eine Ausgleichsfläche der Gemeinde, die als Wiese offen gehalten wird, vom giftigen Jakobskreuzkraut befreit. Diese Pflanze hat sich durch den Klimawandel auch in Norddeutschland verbreitet und der einzige der dies verhindern könnte - die Raupe des Blutbärs (ein Falter) - siedelt sich erst jetzt nach und nach hier an und schafft diese Arbeit noch nicht allein. Da die Wiese auch zur Erzeugung von Heu genutzt wird, darf sich diese Pflanze auf keinen Fall weiter ausbreiten, da Pferde und Rinder sonst vom Gift, das sich im Heu befindet sterben würden. Dagegen hilft nur herausreißen.

Mittwoch - vom Wasser aus: 

Am Mittwoch haben wir eine Kanutour auf der Seeve gemacht. Wir sind mit dem Fahrrad zur Einstiegsstelle gefahren, wo wir schon vom Kanuverleiher erwartet wurden. Während wir mit den Kanus die Seeve flussabwärts fahren (nur abwärts fahren ist erlaubt) , werden zeitgleich unsere Fahrräder zum Ausstieg bei der Horster Mühler gebracht. Zur Überraschung aller war die Strömung der Seeve wirklich sehr stark. Eines der Boote nutzte gleich die Gelegenheit, einmal das Kentern zu üben. Da es sich um das Vorstandsboot handelte, war der Spaß natürlich doppelt groß. Am Anleger beim Bargkamp haben wir dann noch mal halt gemacht, damit die, die noch Einkaufen fahren mussten, schon Sachen ablegen konnten. Abends gab es wieder Leckeres aus dem WOK, das Bennet und Luka gezaubert hatten. 

Donnerstag - wieder für die Natur unterwegs:

Unser 2. Forsteinsatz: Wir waren ja aber nicht nur zum Spaß auf dem Lager, sondern wollten auch noch mal wieder etwas für die Natur und vor allem im Wald tun. Dafür hat uns der Förster gebeten einen kleinen Bachlauf im Wald von altem Holz und kleine Staumauern zu befreien. Dieser Abschnitt des Bachs wird schon seit Generationen zum Bauen von Wasserrädern genutzt, berichtete der Förster, aber mit der Zeit verrottet zwar das alte Holz, aber der Schrott - vor allem Metall und Kuststoff- natürlich nicht! Diese Sachen müssen dann von Zeit zu Zeit wieder herausgesammelt werden, damit der Bach wieder ungestört fließen  kann. Eine Menge Arbeit, aber am Abend hatten wir alle das Gefühl, daß wir unserem Namen "Waldjugend" wieder einmal alle Ehre gemacht haben.

Freitag - schon wieder zu Ende:

Am Freitag haben wir dann unsere Zelte abgebaut, alles an Material, Klamotten und auch Müll eingesammelt, und uns auf dem Heimweg gemacht. Auch wenn die Fahrradtour für einige etwas anstrengend war, waren sich doch alle einig das dies absolut waldjugendgerecht und zünftig ist. 

Sonnabend - auspacken der Lagerklamotten

Am Sonnabend  haben wir  dann  alle Lagerutensilien wie Zelte, Töpfe und Geräte wieder sorgfältig in unser Vereinsheim eingeräumt. Der Sonnabend bot sich  an, weil an diesem Tag ohnehin alle wieder zum Thing im Lokstedter Holt anwesend waren. Ein Tolles Lager ging zu ende und wir hatten alle wieder eine Menge Spaß mitten in der Natur..

 

Hier nun ein paar Impressionen: