Fledermauskästen

Mit einem Fledermauskasten können wir wertvolle Quartiere für
Fledermäuse basteln

Fledermauskasten

Warum sind Fledermäuse in Quartiernot?

Die nachtaktiven Fledermäuse leiden darunter, dass sie kaum noch geeignete Baumhöhlen finden und die wenigen vorhandenen Möglichkeiten noch im Wettbewerb mit Vögeln ergattern müssen. Hilfreich ist deshalb das Aufhängen von Fledermauskästen in Waldgebieten, Parks oder Gärten, die ja in Hamburg reichlich vorhanden sind. So kann die Quartiernot der Tiere etwas abgemildert werden. Aber Geduld, es kann etwas dauern, bis eine Fledermaus den Kasten für sich akzeptiert und bewohnt. Ob dein Kasten bewohnt ist, kannst du gut daran erkennen, dass auf dem Boden eine Ansammlung von Kot zu sehen ist.

Worauf kommt es beim Bau eines Fledermauskastens an?

Wir haben dir als Download einen typischen Bauplan vorbereitet, den du mit etwas Geschick mühelos selber bauen kannst. Von der Konstruktion her besitzt der Fledermauskasten eine schräg verlaufende Vorderwand, so daß sich die Fledermäuse einen Hangplatz wählen können, bei dem sie sowohl Rücken- als auch Bauchkontakt zur Holzwand haben. Die zweite Besonderheit ist die geriffelte Rückwand, an der sich die Fledermäuse gut mit ihren Krallen festhalten können, wobei die Fledermaus bekanntlich mit dem Kopf nach unten – also in der Kastenöffnung - hängt.

Wo hängst du idealer Weise des Feldermauskasten auf?

Die ideale Hanghöhe liegt zwischen drei und fünf Metern. Wichtig ist, dass die Fledermäuse den Kasten frei anfliegen können; es dürfen keine Äste vor dem Anflugbrett sein. Auch solltest du beim Aufhängen darauf achten, dass der Kasten nach Süden ausgerichtet ist. Allerdings solltest du vermeiden, dass er wegen der Wärmeentwicklung der prallen Sonne ausgesetzt ist. Idealerweise hängst du gleiche mehrere Kästen auf, da Fledermäuse gerne in Gruppen leben und somit die Chance größer ist, dass sich die Fledermäuse in deinen Kästen ansiedeln. 

Download: Bauplan für Fledermaus-Kasten.

 

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